Batterielaufzeiten unter Linux optimieren

Es gibt ein Tool names Powertop von der Firma Intel entwickelt um die Batterielaufzeit von Notebooks zu optimieren. Einfacher geht es kaum man installiert das Tool aus den jeweiligen Repository, startet es im Batteriebetrieb also Netzstecker raus. Es dauert einige Sekunden und das Programm analysiert die möglichen Optimierungsoptionen.
Es werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt welche Einfach per Tastendruck übernommen werden können. Zum Beispiel abschalten der Bluetooth Unterstützung oder Reduzierung der Sendeleistung des WLAN. Have a lot of fun!

Firefox und Backspace Taste

Wer benutzt nicht gerne die Backspace Taste um bei Firefox wieder eine Seite zurück zu springen. Diese Funktion ist bei einem Update von Firefox bei manchen Installationen auf einen falschen Wert gesetzt worden. Läßt sich aber ganz einfach wieder aktivieren.
In der Adresszeile von Firefox “about:config” eingeben.
Die Eigenschaft “browser.backspace_action” suchen und den Wert auf 0 setzen und siehe da es funktioniert wieder.

Debian squeeze/testing Nvidia Treiber

Aktuelle Version Kernel 2.6.32-3-686

Leider klappt das kompilieren des Pakets nvidia-kernel-source aus dem Testingzweig nicht. Wir benutzen daher die Nvidia Pakete aus dem Unstablezweig.

Herunterladen der Pakete nvidia-kernel-source nvidia-kernel-common module-assistant nvidia-glx nvidia-glx-dev nvidia-xconfig xserver-xorg

  1. dpkg -i nvidia-kernel-source nvidia-kernel-common module-assistant
  2. m-a -i -t prepare
  3. m-a clean,a-i -i -t -f nvidia-kernel-source
  4. depmod -a
  5. dpkg -i nvidia-glx nvidia-glx-dev nvidia-xconfig xserver-xorg
  6. dpkg-reconfigure xserver-xorg
  7. nvidia-xconfig

Happy Blogging!

Hallo zusammen dies ist ein Test für eine neue Blog Software namens Deepest Sender. Ist ein Firefoxplugin (Iceweasel funktioniert auch für alle Debianfans). Jetzt schauen wir mal ob es funktioniert.
Hier gibt es das nette Plugin Deepest Sender.
Na dann viel Spass beim blogen.

TrueCrypt 6.2a unter Lenny

So, hier mal eine neue Anleitung für Lenny mit GUI, ohne Kompilieren von wxWidgets.

Anleitung zum Bauen eines Debian-Pakets für TrueCrypt 6.2a unter Lenny mit GUI:

$ bedeutet Befehl als normaler Nutzer ausführen
# bedeutet Befehl als root ausführen

1.) Benötigte Pakete installieren:


# apt-get install build-essential dh-make fakeroot pkg-config libfuse-dev libfuse2 fuse-utils libgtk2.0-dev libwxgtk2.8-dev wx2.8-headers libwxgtk2.8-0

2.) “TrueCrypt 6.2a”-Quellen hier herunterladen:
http://www.truecrypt.org/downloads2.php
und entpacken:

$ tar xzvf /Pfad/TrueCrypt\ 6.2a\ Source.tar.gz

3.) Verzeichnis umbenennen und Dokumentation kopieren:

$ mv truecrypt-6.2a-source truecrypt-6.2a
$ cd truecrypt-6.2a
$ cp Release/Setup\ Files/TrueCrypt\ User\ Guide.pdf ./TrueCrypt_User_Guide.pdf

4.) PKCS #11″-Header v2.20 herunterladen:

$ wget ftp://ftp.rsasecurity.com/pub/pkcs/pkcs-11/v2-20/pkcs11.h
$ wget ftp://ftp.rsasecurity.com/pub/pkcs/pkcs-11/v2-20/pkcs11f.h
$ wget ftp://ftp.rsasecurity.com/pub/pkcs/pkcs-11/v2-20/pkcs11t.h

5.) TrueCrypt bauen (single binary):

$ dh_make --createorig

Die folgenden Dateien anpassen:

debian/control (am Anfang der letzten Zeile muss ein Leerzeichen sein, wird hier nicht richtig dargestellt):

Source: truecrypt
Section: base
Priority: extra
Maintainer: unknown <unknown@mail>
Build-Depends: debhelper (>= 7)
Standards-Version: 3.7.3
Homepage: http://www.truecrypt.org
 

Package: truecrypt
Architecture: i386
Depends: ${shlibs:Depends}, ${misc:Depends}, mount, sudo, fuse-utils, dmsetup, libwxgtk2.8-0
Description: TrueCrypt
On-the-fly encryption

Für AMD64 i386 abändern in amd64.

In debian/rules den Abschnitt “install: build” ändern:

install: build
dh_testdir
dh_testroot
dh_clean -k
dh_installdirs
 

# Add here commands to install the package into debian/truecrypt.
cp Main/truecrypt $(CURDIR)/debian/truecrypt/usr/bin/

Wichtig: Am Anfang der eingerückten Zeilen ist ein TAB und keine Leerzeichen!

debian/prerm erstellen, mit dem Inhalt:

#!/bin/sh
V="$(mount | grep truecrypt_aux_mnt)"
[ "$V" ] && echo Error: All volumes must be dismounted first. && exit 1
exit 0

Aus debian/dirs die “sbin/”-Zeile entfernen.

debian/docs abändern in:

License.txt
TrueCrypt_User_Guide.pdf

debian/README.Debian entfernen:

rm debian/README.Debian

debian/changelog anpassen (am Anfang der letzten Zeile muss ein Leerzeichen sein, wird hier nicht richtig dargestellt):

truecrypt (6.2a-1) stable; urgency=low

* Initial release

-- unknown <unknown@mail>� Tue, 03 Feb 2009 22:51:35 +0100

debian/copyright anpassen:

This package was debianized by unknown <unknown@mail> on
Tue, 03 Feb 2009 22:51:35 +0100.
It was downloaded from http://www.truecrypt.org/downloads2.php

Copyright:

see ‘/usr/share/doc/truecrypt/License.txt’

License:

see ‘/usr/share/doc/truecrypt/License.txt’

The Debian packaging is (C) 2009, unknown <unknown@mail> and
is licensed under the GPL, see `/usr/share/common-licenses/GPL'.

6.) Und dann das Paket bauen:

dpkg-buildpackage -uc -us -rfakeroot

Leerzeichen entfernen in der Shell

Nach langer langer Zeit hab ich endlich eine Möglichkeit gefunden die Leerzeichen in einem Dateinamen durch einen Unterstrich zu ersetzen. Der einfache Befehl

rename ‘s/\s+/_/g’ *

macht dies sogar gleich für das ganze Verzeichnis und alle Leerzeichen. Funktioniert einwandfrei hab ich schon mit meiner mp3 Sammlung getestet.

rm

rm löscht Dateien. Normalerweise werden die Verzeichnisse nicht mitgelöscht. Wenn eine Datei gelöscht werden soll, für die keine Schreibberechtigung besteht, muß der Befehl für diese Datei extra bestätigt werden. In Verzeichnissen, bei denen das Stickybit gesetzt ist, kann eine Datei nur von ihrem Eigentümer gelöscht werden.

Die Option `-‘ zeigt an, daß die folgenden Argumente keine Optionen mehr sind. Dadurch ist es möglich, auch Dateinamen, die mit einem `-‘ anfangen, zu löschen.

Optionen:

-d
löscht Verzeichnisse mit dem `unlink’ Systemaufruf anstelle von rmdir (nur für die Superuserin Ruth); weil die in einem so gelöschten Verzeichnis enthaltenen Dateien nicht mitgelöscht werden, ist eine anschließende Reparatur des Dateisystems angesagt
-f
keine Nachfragen, keine Fehlermeldungen
-i
vor dem Löschen jeder Datei wird nochmal nachgefragt
-r
der Inhalt aller Unterverzeichnisse und die Verzeichnisse werden mitgelöscht
-v
zeigt die Namen aller Dateien noch ein letztes Mal an, bevor sie gelöscht werden

Beispiele:

Eine Datei löschen

rm Dateiname

oder sicherer mit Nachfrage

rm -i Dateiname

um ein Verzeichnis samt Inhalt zu löschen

rm -r /home/sepp/das_zu_löschende_Verzeichnis

find

Der Befehl würde wahrscheinlich ein eigenes Kapitel in einem Buch füllen so viele Optionen und Möglichkeiten gibt es.
Aber mal die einfachste Form:
find /home -name “*.txt” sucht im Verzeichnis home alle Dateien die mit txt enden.
Um Fehler nicht mit auszugeben ergänzen sie den Befehl
find /home -name “*txt” 2> /dev/null
Die Weiterleitung 2> bewirkt dass der Ausgabekanal 2 (Fehler-Kanal) in das Device null weitergeleitet wird.
Man kann natürlich das ganze auch in eine Datei weiterleiten:
find /home -name “*txt” > find.txt 2> find_fehler.txt
oder beides in eine Datei:
find /home -name “*txt” > findaufruf.txt 2>&1

BASH

Pfeil nach oben durchblättert die History der Bash echo $HISTSIZE gibt die Anzahl der maximal möglichen History Einträge wieder. Ändern kann man dies in der
.bashrc
mit z.B. dem Eintrag:
export HISTSIZE=2000
Die Datei in der die Bash History hinterlegt ist kannst du mit dem Befehl
echo $HISTFILE
ausfindig machen.
Um einen Befehl zu finden den du schon mal eingegeben hast kannst du die Befehlssuche benutzen die erreichst du mit der Tastenkombination
Strg-R
Weitere Bash Kürzel:
Pfeil hoch bzw. runter blättert in der History
Pfeil links bzw. rechts bewegt den Cursor nach links oder rechts
Strg-A springt an den Zeilenanfang
Strg-E springt an das Zeilenende
Alt-B springt ein Wort nach links
Alt-F springt ein WOrt nach rechts
Rückschritt löscht ein Zeichen nach links
Entf löscht das Zeichen auf dem der Cursor steht
Strg-K löscht ab der Cursor Position Zeilenende
Strg-U löscht Zeilenanfang bis Cursorposition
Strg-W löscht ein Wort nach links
Strg-T vertauscht die beiden Zeichen links neben und unter dem Cursor
Alt-T vertauscht die beiden vorangehenden Woerter
Strg-L raeumt den Bildschirm auf
Tab ganz wichtig vervollstaendigt die Befehle

Umleitungen um zum Beispiel die Ausgabe des Befehls ls /etc nicht auf dem Bildschirm auszugeben sondern in einer Datei zu speichern lautet:
ls /etc > etc_inhalt.txt
Vorsicht falls die Datei schon bestehen sollte wird sie einfach überschrieben.
Mit
ls /etc >> etc_inhalt.txt wird die Ausgabe an die Datei angehaengt

Verkettung von Kommandos

Es ist möglich Kommandos innerhalb einer einzigen Befehlszeile zu verketten das funktioniert dann etwa so wie bei batchdateien:
befehle1; befehl2; befehl3
ab und zu benoetigt man eine kleine Pause zwischen den Programmen auch das ist kein Problem dafür gibt es sleep:
sleep 10
und die Programmabfolge macht eine kleine 10 Sekunden Pause bevor sie fortfaehrt.

Weiterleitung von Programmausgaben an weitere Programme

Diese sogenannten Pipes leiten die Ausgabe direkt an ein anderes Programm weiter z.B.
ls | less
ls listet den Verzeichnissinhalt auf und uebergibt diese Liste den Programm less mit dem man dann beqeum durch die Liste blaettern kann.